|
Filipstad befindet sich in einem langgesteckten Wildnisgebiet westlich des Bergslagskanalen. Touristisch ist dieses Gebiet weitgehend unberührt. Bekannt ist Filipstad durch seine abenteuerlichen Freizeitangebote z.B. für Kanuunternehmungen. Um Filipstad herum befindet sich eine der mineralreichsten Gegenden der Erde mit vielen alten Gruben. Sie ist Heimat von Bibern und Elchen. Im Süden grenzt Filipstad an eine weite und ebene Acker- und Kulturlandschaft. Nördlich von Filipstad befinden sich zahlreiche Flußläufe, tiefe Wälder und zunehmend höhere Berge.
In Filipstad gibt es hauptsächlich Kleinindustrie. Im Ort befindet sich der Hauptsitz und Produktionsort des weltbekannten Wasa-Knäckebrots.
Seit dem 15. Jahrhundert wurde in Filipstad Eisenerz gefunden und gefördert. Um diesen Ort herum entstanden schließlich Häuser und Dörfer, Schmieden und Fördergruben. Einige der Gebäude aus der Pinonierzeit stehen heute noch. Teilweise erobert aber die Wildnis auch diese wieder zurück. Hier wirkten unter anderm John Ericsson, der Erfinder der Schiffschraube und Konstrukteur der ersten gepanzerten Schiffe; außerdem der schwedische Heimatdichter Nils Ferlin. 1881 wurde in Filipstad der Komponist Edvin Kallstenius geboren. Überreste ehemalig blühender Eisenerzgruben mit alten Kanälen, Schlackenhügeln und stillgelegten Eisenhütten sind noch heute zu sehen.
In Filipstad befindet sich der Klockarhöjdenmasten, ein 330 Meter hoher Sendemast für UKW und TV. Er gehört zu den höchsten Bauwerken in Schweden.
|