Besucherguide Schweden - Die besten Sommerhits Schweden

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Musik-Festival in Schweden
Foto: Rodrigo Rivas Ruiz/imagebank.sweden.se

Die besten Sommerhits – und was sie ausmacht

Sommer, Sonne Strand – und das richtige Lied auf den Lippen. Die warmen Monate sind ohne den passenden Sommerhit gar nicht mehr vorstellbar. Das Phänomen selbst ist so interessant wie die unausgesprochene Wahl. Denn es gibt keine Musterbeispiele, keine immergleiche Stilistik, die sich jährlich wiederholt. Was also macht den Sommerhit überhaupt zum Sommerhit? Eine Frage, die neben Labels und Produzenten auch diejenigen Hörer beschäftigt, die gar nicht mitsummen wollen und doch an nichts anderes als die sommerliche Melodie denken können. Grund genug, Ursachenforschung zu betreiben – oder es wenigstens zu versuchen!


Zwischen Zufall und Kalkulation

Während wir uns im Sommerurlaub gemütlich beschallen lassen, tüfteln Produzenten und Musikstudios bereits an neuen Ideen und Vorstellungen. Ihr Problem: Es gibt keine einheitliche Checkliste, die eine Single zum größten Sommerhit des Jahres werden lässt. Seit der Jahrtausendwende haben sich Ohrwürmer verschiedener Genres an die Chartspitze katapultiert: angefangen beim „Ketchup Song“ von Las Ketchup über „Despacito“ von Luis Fonsi bis hin zu „Blurred Lines“ von Robin Thicke. Der plötzliche Popularitätsschub kommt oftmals über Nacht, mitunter auch ganz unabhängig von Werbung und einem teuren Musikvideo.


Ein lyrischer Tag am Strand

Anders als am Ballermann ist nicht zwingend ein deutscher Text erforderlich. Es muss noch nicht einmal die englische Sprache sein. Wie die letzten Jahre eindrucksvoll gezeigt haben, ploppt der Sommerhit des Jahres aus allen Regionen der Erde auf. „Maria“ von Ricky Martin blieb genauso im Ohr hängen wie „Dragostea Din Tei“ von O-Zone, Los Del Ríos „Macarena“ war so eingängig wie Lou Begas „Mambo No. 5“. Wichtiger als ein verständlicher Text sind Charme und Atmosphäre. Fühlen wir uns beim Hören, als würden wir uns gerade mitten im Urlaub befinden, ist für gute Laune garantiert. Und spätestens beim Konsum des ein oder anderen alkoholischen Getränks kann ohnehin jeder Hit mitgesungen werden.


Wir alle sind die Klientel

Plattenfirmen und Musikproduzenten haben es leichter denn je. Popmusik von der Stange lässt sich für sie längst aus dem Ärmel schütteln – deswegen klingen die Charts einheitlich, monoton und unkreativ. Der Sommerhit hingegen entsteht „einfach so“. Er ist auf einmal da und orientiert sich ganz an unserem Bedürfnis, die Arbeit ruhen und die sprichwörtliche Sau rauszulassen. Jeder von uns zählt zur Klientel und ist schneller involviert, als ihm lieb ist. Ganz egal, ob wir ein griesgrämiger Metalhead, ein begeisterter House-Anhänger oder gar kein Musikliebhaber sind. Niemand kann sich dem jährlichen Sommerhit entziehen. Das macht ihn auf abstrakte Weise zur letzten Bastion ehrlicher Musik.



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