Besucherguide Schweden - Wintersport: die aktuellen und ehemaligen Weltcup-Orte in Schweden

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Wintersport: die aktuellen und ehemaligen Weltcup-Orte in Schweden

Schweden ist für seine wunderbare Landschaft bekannt. Vor allem im Winter gleicht das Land in Europas Norden einer wahren Schneewelt. Kein Wunder, dass bei den stets kalten Temperaturen im Winter der Wintersport hier großgeschrieben wird und zum Nationalsport gehört. Ganz gleich, ob Langlauf, Skispringen, Abfahrt oder Biathlon – wenn die Sportart mit Schnee zu tun hat, sind die Schweden mit Sicherheit vorne mit dabei. Gleiches gilt natürlich auch für den Alpinen Skiweltcup. Der Wettbewerb gehört zu den Höhepunkten der Saison für jeden Skifahrer. Selbstverständlich finden die Weltcuprennen nur in den besten Skigebieten statt. Umso erfreulicher ist die Tatsache, dass Schweden bereits in mehreren Orten Weltcuprennen veranstaltet hat. Wir stellen die aktuellen und ehemaligen schwedischen Weltcup-Orte genauer vor.

Kabinenbahn in Åre

Kabinenbahn in Åre, Quelle: Wikipedia

Åre – Wintersport seit 1954

Seit der Saison 1967/68 gehört Åre zu den Wintersportorten des Weltcups. Bereits 1954 fand in der schwedischen Provinz die Alpine Ski WM statt - doch schon vorher gehörte es zu den ersten Touristenregionen in Schweden, zur Jahrhundertwende wurden hier die ersten Hotels gebaut. Seit der WM bekam der Wintersport mehr und mehr Bedeutung für Åre. Vor allem in den 1990er Jahren erfasste ein wahrer Bauboom die Stadt. Unter anderem entstanden zahlreiche Hotels und Après-Ski-Möglichkeiten. Zudem wurden weitere Skipisten erschlossen, von denen Olympia die wohl bekannteste ist. In den Jahren 2007 und 2019 gastierte die Ski WM erneut in Åre und dieser Ort wird auch 2020 wieder Teil des Weltcups sein.

Gällivare – ein Weltcup im hohen Norden

Weniger bekannt ist Gällivare im Norden Schwedens in der Provinz Lappland. Mit sechs Liften und rund 10 km Pisten gehört es nicht unbedingt zu den größten Skigebieten, kann aber auf eine lange Tradition zurückblicken. Während des Ski Weltcups 1982/83 richtete Gällivare Rennen in den Disziplinen Slalom und Riesenslalom aus. Zudem ist der Ort von den Nationalparks Muddus, Sarek, Padjelanta und Stora Sjöfallet umgeben und ist somit auch für Sommer- und Wanderurlauber ein beliebtes Reiseziel.

Hammarbybacken

Hammarbybacken, Quelle: Wikipedia

Sälen – eines der beliebtesten Skigebiete

Die Region Sälen gehört neben Are und Vemdalen zu den beliebtesten Wintersportorten Schwedens, in denen auch Rennfahrer auf ihre Kosten kommen. Beim Skiweltcup 1989/90 gewann der legendäre Alberto Tomba. Dabei besteht Sälen aus verschiedenen kleinen Skigebieten, die insgesamt über 100 Abfahrten bieten. Zwischen den Ressorts Lindvallen, Högfjället, Tänndalen und Hundfjället verkehren Skibusse und Bahnen. Der neue Scandinavian Mountain Airport in der Nähe von Sälen soll der Region noch einmal einen neuen Zulauf bescheren.

Stockholm – der Weltcup in der Hauptstadt

Nicht nur Eishockey wird in Stockholm großgeschrieben, der heimische Djurgardens IF beispielsweise gehört mit einer Quote von 9,00 bei den Sportwetten von Betway zu den Geheimfavoriten auf den Titel in der schwedischen Eishockeyliga, auch Weltcup-Rennen haben in der Hauptstadt bereits stattgefunden (Stand: 23.12.2019). Erstmals fand das sogenannte City-Rennen, das in dem kleinen, zentralen Skigebiet Hammarbybacken mitten in Stockholm ausgetragen wurde, in der Saison 2015/16 statt. In der aktuellen Saison wird Stockholm allerdings nicht zu den Austragungsorten gehören, da man sich bei der FIS kurzerhand dazu entschlossen hat, das Rennen nach Åre zu verlegen, wie skiweltcup.tv berichtet. Trotzdem gehörte das Rennen auf der Flutlichtpiste zu den Highlights des vergangenen Weltcups.

Tärnaby ­– die Heimat der schwedischen Ski-Legenden

Tärnaby

Tärnaby, Quelle: Wikipedia

Wenn es um schwedische Skiweltcup-Orte geht, darf Tärnaby nicht fehlen. Zwar gastierte die Veranstaltung lediglich in der Saison 1982/83 in dem Ort in der lappländischen Provinz, allerdings gehört es bis heute zu den traditionsreichsten Skigebieten Schwedens. So überrascht es nicht, dass Tärnaby mit Ingemar Stenmark, Stig Strand oder Jens Byggmark einige der größten schwedischen Wintersportler hervorgebracht hat. Mehr über die berühmten Söhne der Stadt kann man auch in dem Skimuseum vor Ort erfahren. In der Weltcupsaison 1982/83 fand auch das Slalom-Event in Tärnaby statt und obwohl Stenmark und Strand die Saison dominierten, mussten sie sich ausgerechnet bei ihrem Heimspiel von dem Lichtensteiner Andreas Wenzel geschlagen geben.

Wie man sieht, pflegt Schweden schon seit vielen Jahren eine ausgeprägte Wintersporttradition. Neben den Weltcuporten gibt es hier zahlreiche weitere Skiregionen. Vor allem die Skiregion in und um Are hat sich in den vergangenen Jahren als Austragungsort für professionelle Skirennen bewährt, aber auch die Bestrebungen in Sälen beispielsweise sorgen für noch bessere Wintersportmöglichkeiten. Vielleicht wird dann bald auch wieder ein schwedischer Fahrer oder eine schwedische Fahrerin am Ende der Weltcup-Saison ganz oben auf dem Treppchen.


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